Motivation

Meistens habe ich ja tatsächlich Probleme, mich zum Lernen zu motivieren. Der Grund ist wahrscheinlich, dass mich manches nicht 100% brennend interessiert, warum sollte ich dann also viel Zeit darin investieren? Darauf gekommen bin ich, weil ich im Moment Embryologie total interessant finde, darauf habe ich vorher leider wenig Wert gelegt. Nein, ich bin nicht schwanger 😉 Aber meine Schwägerin erwartet ein Kind und es war mir einfach peinlich, nicht einmal sagen zu können, was bei dem Krümel grade passiert und was schon quasi fertig ist. Habe mir sogar überlegt, mir noch ein extra Embryo-Buch anzuschaffen. Ich finde nämlich Gyn & Geburtshilfe und Neonatologie auch total spannend! Allerdings werde ich mich jetzt erst ein bisschen auf Physio und Biochemie konzentrieren, das ist dieses Semester tatsächlich spannender als letztes. Und dann muss ich echt mal wieder meine Bude auf Vordermann bringen… Nicht, dass das wieder in Prokrastination ausartet… 😀 Ein Gutes hat es, wenn man krank ist: Man kann guten Gewissens nicht zu den Vorlesungen gehen (würde da eh nicht ankommen, dritter Stock…) und sich statt dessen zu Hause darum kümmern, dass man ordentlich studiert.

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Skills Lab – Kennt ihr nicht? Macht nichts, erklär ich euch!

„‚Skills Lab‘? Was is’n das?“
Das werde ich im Moment relativ oft gefragt, denn ich habe jetzt angefangen, dort zu arbeiten. Da das sicherlich den ein oder anderen hier auch interessiert, erklär ich das mal.
Unser Skills Lab ist ein zusätzliches Übungs- und Lernangebot für Medizinstudenten, in dem man von anderen Medizinstudenten praktische Fertigkeiten vermittelt bekommt. Man hat also einen kleinen Bereich der Uniklinik so umgebaut, dass man da verschiedene Sachen üben kann. Es gibt unterschiedliche Räume, in denen man dann zum Beispiel an der berühmten Reanimations-„Anne“ lernen kann, wie man einen Menschen wiederbelebt. Auch kann man an verschiedenen Phantomen üben, wie man einen venösen Zugang oder einen Blasenkatheter legt, wie man Spritzen richtig gibt oder wie man eine auskultatorische Untersuchung von Herz und Lunge macht (Auskultation ist das mit dem Stethoskop 😉 ). Das ganze macht tierisch Spaß, weil man endlich auch mal was Praktisches machen kann und nicht immer nur schnöde Theorie paukt.
Außerdem gibt es auch Kommunikationskurse mit Schauspielpatienten. Das ist auch total gut, weil man dann in einem geschützten Rahmen erstmal üben kann, wie man mit Patienten redet, ohne dass man sich da gleich Sorgen machen muss, wenn man mal was Doofes sagt.

Ich hab jetzt also angefangen, da zu arbeiten. Warum? Weil ich an der Lehre total Spaß habe – ich hab mich früher schon immer gefreut, wenn ich auf der Wache mal jemandem was beibringen konnte. Und jetzt kann ich anderen Leuten tolle Dinge vermitteln und bekomme sogar noch Geld dafür. Super Sache! Vielleicht gibt es hier mit der Zeit auch mal die ein oder andere Anekdote dazu, sicherlich wird mir da das ein oder andere Lustige Szenchen passieren.

Skills Lab – Kennste jetzt. Siehste, ist ganz einfach!

Kein Ersti mehr!

Diese Woche gab es die Einführungstage für die neuen Erstis und ich muss ja mal sagen, es ist wirklich ein tolles Gefühl kein Ersti mehr zu sein! 😀 Wir haben unseren Erstis die Stadt gezeigt und natürlich ordentliche Parties gefeiert, das hat echt Spaß gemacht. Ich hab ja „meine“ Erstis auch gleich ins Herz geschlossen und hoffe stark, dass da ordentlich Kontakt bleibt. Ich hab mit unseren Mentoren eigentlich gar nichts zu tun, was ich total schade finde. Jetzt gehts auf ins letzte Wochenende vorm Semesterstart (voll der Luxus hier, wie ich höre haben ja alle anderen schon angefangen…) und vor allem das letzte Wochenende vor der Biochemieklausur #2. Bisschen schiss hab ich ja schon, auch wenn ich mich mittlerweile doch für recht gut vorbereitet halte. Beim Kreuzen komm ich immerhin mittlerweile fast immer auf mindestens 70%. Bin stolz auf mich. Drückt mir die Daumen, dass das gut klappt! 🙂