Nur noch 3 Semester.

Dieser Beitrag liegt seit einiger Zeit in meinem Entwürfe-Ordner, ich weiß nicht genau, warum er nicht abgeschickt wurde. Also hier mein Beitrag zum siebten Semester, den ich im Februar geschrieben habe:

Morgen ist es so weit: Letzte Prüfung und dann ist das 7. Semester auch rum. Wie auch immer das passieren konnte… Dieses Semester war gleichzeitig ziemlich cool und ziemlich anstrengend. Cool war Neurologie, da haben wir viele tatsächlich interessante Vorlesungen gehabt, die Seminare waren sinnvoll und die beiden POL Fälle nicht von vornherein klar. Außerdem ist hier die Lehre mal sehr organisiert, das war bisher ja durchaus eher nicht so. Es gibt viele studentische Tutoren, die dementsprechend auch wirklich Lust auf das Fach haben. So macht das Lernen dann auch wesentlich mehr Spaß. Allerdings warte ich immer noch auf ein Prüfungsergebnis (seit 3 Monaten!) und bin mal gespannt, ob ich das jemals bekomme. Edit: Das Ergebnis kamen dann im März und ich bin sehr zufrieden. Es gab ein Problem, da es um eine abgegebene Arbeit ging und die eigentliche Ärztin diese aus irgendeinem Grund nicht geprüft hat. Das ist erst am Ende aufgefallen. Tja nun…
Ganz interessant war auch Psychiatrie, auch wenn das absolut nicht mein Fach ist und ich ehrlich gesagt wenig Nerv dafür habe. Naja, muss man durch. Wir hatten ein Seminar, zu dem jede Woche ein Patient eingeladen war und von einem Team von uns befragt wurde. Das war eigentlich ganz spannend, da die Krankheitsbilder recht unterschiedlich waren. Im Gegensatz dazu hatten wir bei Psychosomatik drei Mal eine Frau mit Anorexie, das ist dann irgendwann auch nicht mehr so interessant.

Dann gab es natürlich noch Innere und Chirurgie.. Tja nun, nachdem wir letztes Mal Thorax hatten, kam jetzt natürlich Abdomen. Mein geliebtes Abdomen (NICHT!)… Hier war allein die Organisation schon wesentlich schlechter, als im anderen Block und das Thema trägt nun auch nicht grade zur Begeisterung bei. Ich bin auch mal auf das Klausurergebnis gespannt, die war gar nicht so einfach. Edit: 2, kann ich wohl mit zufrieden sein. Übrigens gab es danach im achten Semester noch mal Seminare zum Thema Abdomen. Hat keiner so genau verstanden warum, aber war interessant.

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Achtes Semester – Teil 2

Nun zu den restlichen Fächern des achten Semesters. Zum einen war da das Thema Rheumatologie. War vorher nicht mein Thema, ist hinterher noch immer nicht wirklich mein Thema. Leider war die Vorlesung nicht besonders gut, da mal wieder nur Folien abgelesen wurden und das schmälert meine Motivation einfach total. Wenn der Dozent selber keinen Bock hat, ist es halt blöd. Schön waren aber die Seminare, da hatten wir einen sehr sehr engagierten jungen Facharzt, der sich wirklich Mühe gegeben hat und der uns einige Sachen noch mal näher gebracht hat, die wir in der Vorlesung noch nicht richtig verstanden hatten. Leider hat das für die Klausur nicht genug gebracht, ich hab zwar bestanden, aber die angestrebte eins in Innerer Medizin schaffe ich jetzt nicht mehr… 😀 Ja ich weiß, ist völlig egal, aber ich hab ja doch Ehrgeiz. 😉

Nächstes Thema: Dermatologie. Nun ja. Wer mich auf Twitter liest, wird es mitbekommen haben: Die Lehre fand ich wirklich gut! Das Praktikum hat wider Erwarten Spaß gemacht und wir konnten viele interessante Krankheitsbilder sehen und haben – dachte ich zumindest – viel gelernt. Auch die Vorlesung war spannend, da die Dozenten einigermaßen motiviert waren, uns ihr Fach näher zu bringen. Und was passiert dann? In der Klausur wird Facharztwissen abgefragt. Ohne Scheiß, selbst die Ärzte im Praktikum haben gesagt, dass sie viel nicht auf Anhieb beantworten konnten und die Fragen wirklich schwer fanden. Aber natürlich hat jeder Fragesteller das auf den Folien gehabt, klar. Das passt schon. Aber es ist halt scheiße, wenn auf 80 Seiten was zur Psoriasis vulgaris steht, man dann aber zu einer seltenen und auf nur zwei Seiten behandelten Sonderform befragt wird. Was soll denn sowas? Ich hoffe mal, die Nachklausur kriege ich hin, wenn man nach fünf Jahren wegen Derma am Studium hängen bleibt, wäre das doch wirklich völlig absurd!

Aber genug des Meckerns, jetzt komme ich zum interessanten Teil: Ich glaube ich weiß jetzt, was ich machen will. Es gab da nämlich noch drei Themen, die sich sogar sehr gut ergänzen: Unfallchirurgie, Orthopädie und Rehabilitative Medizin. Wow. Das war mal richtig cool! Reha haben die meisten meiner Kommilitonen natürlich belächelt, aber ich fand es wirklich spannend. Wir haben zum Beispiel viel zu Naturheilverfahren gelernt, die übrigens nichts – gar nichts! – mit Globuli zu tun haben. Dazu habe ich dann auch gleich noch eine Seminarreihe belegt und muss sagen, dass das schon eine ziemlich coole Sache ist. Allein schon, dass wir alles ausprobieren durften: Einen Tag probierten wir aus, was verschiedene Bäder und Güsse für Auswirkungen auf den Körper haben, am nächsten Tag testeten wir verschiedene Stromtherapien. Cool! Der Physiotherapieteil ist natürlich auch super, vor Allem wenn immer irgendwer massiert wird! 😉
Aber Reha, ich weiß ja nicht. Ich hab zwar früher schon mal überlegt, ob ich nicht Physiotherapeutin werden will, aber das hätte ich ja machen können. Dafür muss ich jetzt nicht unbedingt studieren. Aber wer weiß, vielleicht ändert sich das noch.

Noch besser war Unfallchirurgie, die Vorlesung war sehr spannend, allein schon wegen der Bilder natürlich. Während meine Sitznachbarin regelmäßig würgen musste, war ich hauptsächlich fasziniert und hätte gerne selber dran rumgebastelt. Also wohl doch Chirurgin, tja nun. Es gab dazu leider keine weiteren Kursangebote, aber nächstes Jahr gibt es mal wieder eine Tagesveranstaltung zum Thema.

Aber was mich wirklich fasziniert hat – hätte mir das vorher einer gesagt, ich hätte gelacht! – war Orthopädie. Was für ein cooles Fach! Mich hat vor allem fasziniert, wie vielfältig das Fach ist. Es gibt nicht nur Herz oder Darm, sondern Hände oder Wirbelsäulen oder Knie. Es gibt zwar größtenteils Arthrose bei älteren Menschen, aber es gibt eben auch Schäden bei Sportlern, es gibt angeborene Fehlstellungen bei Säuglingen und zum Beispiel Skoliosen bei größeren Kindern. Es gibt wahnsinnig viele Möglichkeiten, sich zu spezialisieren oder halt eben nicht. Man kann sich ja eben so gut niederlassen, der Bedarf an Orthopäden wird in den nächsten Jahren sicher nicht abnehmen. Und wenn man Lust auf puzzeln hat, wie oben: Unfallchirurgie und Orthopädie sind ja auch noch eine gemeinsame Facharztausbildung. Sehr, sehr cool. Und wie gut, dass ich aus Gründen noch zwei Famulaturen machen muss, ich weiß wo eine davon sein wird. In der Klinik waren wir im achten Semester auch mehrfach und ich muss sagen, es war das erste Mal, dass alle Mitarbeiter wussten, dass Studenten kommen. Sie waren vorbereitet und vor allem: Nett! Das Klima war wirklich gut, man hat gemerkt, dass sich dort respektiert wird. Und denen hat die Lehre auch einfach wirklich Spaß gemacht, genauso wie mir und meinen Kommilitonen dadurch. Wenn alle Fächer so wären, würde das Studium bedeutend mehr Spaß machen!

Das achte Semester war bisher definitiv mein Lieblingssemester! Wenn man von der einen blöden Klausur mal absieht, hat das Meiste tatsächlich mal Spaß gemacht und es gab wenig unmotivierte Dozenten. So stelle ich mir das vor!

Achtes Semester – Teil 1

Time flies! Schon wieder sind einige Monate vergangen und ich habe nichts geschrieben. Heute möchte ich noch mal das achte Semester rekapitulieren, es gab viele interessante Themen und tatsächlich weniger zu meckern als sonst! Das achte Semester ist bei uns in Blöcke aufgeteilt, einmal den Vorlesungsblock und dann sowohl zwei Blöcke Praktikum, als auch zwei Blöcke Seminare.

Fangen wir mit den Praktikumsblöcken an, hier hatten wir Innere, Chirurgie und Allgemeinmedizin. Innere war leider nicht sehr spannend, wir haben den ganzen Vormittag Blut abgenommen und dann ewig Visite gemacht, da es teilweise nur einen Arzt gab, hat das auch ewig gedauert. Naja. Schade fand ich auch, dass wir wieder auf der gleichen Station waren, wie vorher schon. Ich finde Kardio zwar spannend, aber ich hätte mir auch gerne noch mal was anderes angeguckt. Allerdings war das ganze auch wieder gut für die Routine, Blutabnehmen und Aufnahmegespräche/-untersuchungen macht man ja im PJ auch hauptsächlich, es schadet also nicht.
Das Chirurgie Blockpraktikum fand ich super! Ich war mit einer Kommilitonin auf der Gefäßchirugie und wir durften an drei von fünf Tagen in den OP, wo wir auch assistieren durften. Nur zu zweit zu sein war da sehr vorteilhaft, die anderen Gruppen waren wesentlich größer, sodass nicht jeder assistieren konnte. Gut, bei uns war das assistieren jetzt nicht herausragend spannend, da richtige Mitarbeit nur bei zwei Amputationsresektionen möglich war, aber steril mit am Tisch stehen finde ich allgmeien schon mal ziemlich cool, vor allem weil die Chirurgen wirklich nett waren und alles sehr ausführlich gezeigt und erklärt haben. Übrigens, den Klassiker gab es auch: Wenn der Chirurg „Ach scheiße“ sagt, sollte man schon mal Kompressen bereit legen. Er hatte in dem Moment nämlich leider seinen vorher 45 Minuten lang präparierten Bypass zerissen. Ziemlich ärgerlich und vor allem ziemlich blutig… Aber keine Sorge, er hat ihn am Ende vernünftig gelegt bekommen und wir waren immerhin noch pünktlich zum Mittagessen. Die anderen beiden Tage haben wir mit der Wundschwester verbracht und haben viele verschiedene Verbände gezeigt bekommen und durften diese auch selber wechseln. Das ist spannender, als es sich anhört! Verbandwechsel ist zwar jetzt nicht unbedingt Hexenwerk, aber es gibt doch einiges zu beachten und wahnsinnig viele verschiedene Möglichkeiten, wie so ein Verband aussehen kann.
Alles in Allem durften wir also relativ viel machen, dafür dass wir nur eine Woche da waren und ich denke, ich habe auch ein bisschen was mitnehmen können.

Überrascht hat mich übrigens das Allgemeinmedizinpraktikum! Da ich nicht in die Stadt wollte, hatte ich ungefähr eine halbe Stunde Anfahrt, aber das hat sich wirklich gelohnt! Meine Praxis bestand aus drei Allgemeinmedizin-Fachärzten und einer Weiterbildungsassistentin und war in einem ganz hübschen, sagen wir mal mittelgroßen, Dorf – man brauchte immerhin fast zwei Minuten von einer Seite zur anderen mit dem Auto! Ich hatte vor Allem Kontakt mit dem Arzt, der mich auch am ersten Tag in Empfang nahm und mir erstmal alles zeigte und meine Erwartungen erfragte. Ich sagte ihm recht ehrlich, dass ich mir nicht sehr viel erwartete, aber die Landarztpraxis gewählt habe, weil ich mir da die größten Chancen ausrechnete, wirklich mal einen weiten Überblick über Allgmeinmedizin zu bekommen. Challenge accepted!
Gleich am ersten Tag durfte ich wirklich mitarbeiten, mir Therapien überlegen und auch gleich „handwerklich“ tätig werden, als ein Patient mit Schulterschmerzen kam und von mir dagegen „gequaddelt“ wurde (Das heißt, dass ich ihm ein Schmerzmittel unter die oberste Hautschicht gespritzt habe). Da er noch zwei Mal wieder kommen sollte, konnte ich das sogar gleich mehrfach üben.
Außerdem wurde ich täglich zu Hausbesuchen mitgenommen, was sehr sehr spannend war. Eine Situation ist mir da besonders in Erinnerung geblieben und wird einen eigenen Beitrag bekommen. Neben der Praxis im großen Dorf gab es auch noch Sprechstunden in zwei sehr kleinen Dörfern, die besonders von alten Menschen genutzt werden, die nicht mal eben in die Praxis im nächsten Ort fahren können. Auch das fand ich sehr interessant, weil es dort bis auf die Hausbesuchstasche, den mitgebrachten Laptop mit der Praxissoftware und einer Patientenliege nichts gab – wir mussten also tatsächlich mit den Händen, dem Stethoskop und gesundem Menschenverstand arbeiten. So hatte ich mir das erhofft! Eine weitere Aufgabe „meines“ Landarztes war auch noch die Visite im Altenheim, wo ich auch mitgekommen bin. Die Patienten haben sich teilweise richtig gefreut, dass ihr Arzt ein Mal die Woche rumkommt und sie mit ihm ein bisschen quatschen können, zumal es für viele ja auch seit Jahren der Hausarzt ist.
Ich könnte noch einiges mehr erzählen, aber ich denke das ist nicht besonders interessant. Es hat mir auf jeden Fall Spaß gemacht, mal bei einem „richtigen“ Landarzt reinzuschnuppern und es war die reine Freude, wie viel Spaß der Arzt (und auch die Ärztinnen natürlich) an seiner Arbeit hatte. Es war das erste Mal, dass ich mir Allgmemeinmedizin wirklich vorstellen konnte!
Fazit: Wenn ihr könnt, dann macht das Allgemeinmedizinpraktikum unbedingt bei einem Landarzt! Klar, man fährt dafür dann vielleicht mal ein bisschen, aber man bekommt dafür auch einen tollen Einblick in einen wirklich schönen Beruf. Wenn euer Arzt dann auch noch so motiviert ist wie meiner, dann könnt ihr richtig was lernen. Und vor allem: Ärgert euch nicht, dass ihr 6 Wochen Allgmeinmedizin machen müsst im Studium, man kann das ganze wirklich interessant gestalten und wenn man sich gut anstellt, wird man viel mehr eigenständig arbeiten und denken dürfen, als man es im Krankenhaus tut.

So viel zu den Praktika, der Rest des achten Semesters folgt. 😉

Autsch! Mich hat ein Stein getroffen…

Huch! Ich muss wohl die letzten beiden Monate geschlafen haben, aber zum Glück hat mich grade ein Stein am Kopf getroffen. Da klebt eine Nachricht von wheelie dran: „nominiert […] Liebster Award […] schon sehr gespannt auf Deine Antworten!“.
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[…] Liebster… LIEBSTER AWARD! 🙂 Ich fühle mich geehrt und mache natürlich gleich mit, vielen Dank für die Nominierung.


Doch was ist der „Liebster Award“ überhaupt?

Der „Liebster Award“ unterstützt in erster Linie neue Blogs, um in der Bloggerwelt bekannter zu werden. Natürlich ist es für „alte Hasen“ (die weniger als 300 Follower haben) auch eine gute Möglichkeit, noch etwas bekannter zu werden. Der „Liebster Award“ ist eine Vernetzung zwischen Bloggern. Es funktioniert ganz einfach. Man wird nominiert, beantwortet die gestellten Fragen, stellt selbst wieder Fragen und nominiert erneut Blogs für den Liebsten Award.

Regeln:

Da übernehme ich mal die von meiner letzten Nominierung:

– Bedankt euch bei der Person, die euch nominiert hat, und verlinkt sie auf eurer Seite. Falls möglich, hinterlasst auf ihrem Blog einen entsprechenden Kommentar, in dem ihr auch für andere sichtbar den Award annehmt.

– Kopiert das Emblem oder holt euch ein zu euch passendes aus dem Netz und stellt es sichtbar auf die Award-Seite, so dass der Liebster Award nach außen hin sichtbar ist und bleibt.

– Beantwortet die 11 Fragen, die euch gestellt wurden und veröffentlicht sie auf eurer Seite. Wer über die Fragen hinaus Fakten über sich präsentieren möchte, kann dies in einem eigenen Blog: Fakten über mich (bis zu 11 möglich); wer mit den Fragen gar nichts anfangen kann, darf sie ausnahmsweise auch mal gegen Fakten austauschen; sollte das dann aber auch entsprechend begründen.

– Denkt euch 11 neue Fragen für die Blogger aus, die ihr nominieren wollt und stellt die Fragen auf euren Blog.

– Kopiert die Regeln und stellt sie ebenfalls auf euren Blog, damit die Nominierten wissen, was sie zu tun haben.

– Nominiert zwischen 2 und 11 Blogger mit weniger als 300 Follower, die ihr gerne weiter empfehlen wollt.

– Stellt die neuen Nominierungen auf eurer Seite vor und gebt den jeweiligen Bloggern eure Nominierung persönlich bekannt. Empfohlen wird dafür die Kommentarfunktion auf den jeweiligen Blogs zu nutzen, falls diese passend ist.

– Empfohlen wird auch, die jeweils Nominierten vorab zu fragen, ob sie überhaupt mitmachen wollen, damit sie sich nicht überfallen fühlen.


Na, dann schauen wir doch mal, was die liebe Wheelie mir so für Fragen gestellt hat! 🙂

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Gute Frage, ich glaube ich wollte gerne selber mehr richtige Erfahrungsberichte vom Medizinstudium. Da ich nicht besonders viele gefunden habe, hab ich einfach selber einen angefangen. Seit dem Physikum habe ich das allerdings ein bisschen schleifen lassen, ich hoffe ich habe irgendwann wieder mehr Motivation und kann „mein Werk“ fortsetzen. 😀

2. Was ist dein Lieblingsbuch?

Ohje, Lieblingsbuch… Weißt du wie groß mein Bücherregal ist? 😀 Aber wenn ich jetzt mit vorgehaltener Pistole eins davon aussuchen müsste, wäre es vermutlich „Die Säulen der Erde“ von Ken Follett. Ich liebe aber auch Harry Potter und die City of Bones Reihe und noch einige mehr!

3. Welche Hobbys – das Bloggen ausgenommen – hast du?

Ich spiele gerne Fußball, allerdings schon lange nicht mehr im Verein. Ich lese sehr gerne, wenn ich nicht mal wieder eine mehrtägige Videospielphase habe (das kommt bei mir immer Schubweise und geht dann meistens auch wieder für ein paar Monate) und wenn nicht grade meine „fauler Sack Gene“ durchschlagen, bin ich gerne in der Natur. Da spielt sich auch mein jüngstes Hobby ab: Ich liebäugele damit, einen Jagdschein zu machen. Bei Interesse kann ich gerne über die Jagd auch mal einen Beitrag machen, besonders für alle, die jetzt vielleicht gezuckt haben, ob sie das gut finden.

4. Welche Blogs liest du gerne?

Ganz allgemein lese ich gerne Blogs über Rettungsdienst- und Krankenhausalltag, aber auch „Mami-Blogs“. Vielleicht frische ich demnächst meine Blogroll wieder auf, da sind aber ein paar schon drin. 😉

5. Wen würdest du gerne mal treffen?

Puh, ist das jetzt eher eine realistische oder philosophische Frage?
Realistisch fand ich den Alex Bommes bei der ARD Olympiaübertragung sehr sympathisch, den würde ich wohl mal zu uns nach Hause einladen. Die Queen oder Angela Merkel wären sicher auch interessant!
Philosophisch: Ich würde gerne den Vater meines Verlobten kennen lernen, der leider vor vielen Jahren schon verstorben ist.

6. Wenn dein Leben verfilmt werden würde, wer sollte dich verkörpern?

Cobie Smulders, die ist heiß! Nein, Spaß bei Seite, das müsste ich wohl selber machen…

7. Was ist dein(e) Lieblingsfilm bzw. -serie?

All time favorites: König der Löwen und Star Wars Episode IV
Lieblingsserie ist natürlich Grey’s Anatomy 😉

8. Was ist dein größter Traum?

Ärztin sein!

9. Was ist dein derzeitiges Lieblingslied?

Keine Ahnung, irgendwas von Adele vielleicht. Die hat nur gute Lieder!

10. Welche Stadt ist deine Lieblingsstadt? Und warum?

New York City, weil die Stadt einfach unfassbar faszinierend ist.

11. Was ist für dich das Wichtigste im Leben?

Eine Familie zu haben.


So, jetzt muss ich mir eigentlich auch Fragen ausdenken und Leute nominieren… Das würde ich gerne vertagen, da ich eine Person auf jeden Fall erst Fragen muss und dann muss ich über die Fragen nachdenken! 😀

 

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Darüber macht man keine Witze!

Ich wollte unlängst auch dieses Thema mal aufgreifen, weil es mich unsäglich nervt, wie wir manchmal für unsere Sprüche angekackt werden. Aber eigentlich ist hiermit alles gesagt:

rescue blog

Ich kann verstehen, dass so mancher derber Witz für Außenstehende erschreckend ist.
Aber wir machen solche Witze nicht, weil wir respektlos sind oder herzlose Menschen, die sich über ihre hilflosen Patienten lustig machen und keine Grenzen kennen.

Wir machen keine Witze über unsere Patienten, schwere Erkrankungen und über andere “Dinge, über die man keine Witze macht”, weil wir empathielose Arschlöcher sind. Eigentlich ist ja sogar das Gegenteil der Fall.

Ohne das Rumblödeln mit (Berufs-)Kollegen und anderen Menschen, die das Gefühl nachempfinden können, einen psychisch belastenden Einsatz durchgestanden zu haben, hätte ich schon längst den Verstand verloren bei der ganzen menschlichen Abgrundscheiße, die man so in einer durchschnittlichen Woche zu sehen bekommt.
Es ist eine Möglichkeit, wieder Abstand zu gewinnen zu Fällen – zu den Menschen hinter den Fällen – die einem doch irgendwie näher gegangen sind als sie dürfen.

Ursprünglichen Post anzeigen 315 weitere Wörter

Ich lebe noch!

Hallo ihr lieben Menschen da draußen!

Ich hab mich lange nicht mehr gemeldet und möchte sagen: Ich bin noch da. Das Semester war sehr anstrengend, aber es wird demnächst einen Rückblick geben. Dazu kommt ein bisschen was zum Biochemiepraktikum und zum Pflegepraktikum, wovon ich im Moment den dritten Monat mache. So viel sei gesagt: Es ist gut! Die Station ist wirklich toll, was ich ganz und gar nicht erwartet hätte, und es macht echt Spaß.
Ich hoffe, ihr seid nicht böse, dass ich so still war die letzten Wochen, ich ändere das – Bald! Bis dahin: Wir lesen uns. ❤

Zwischenfazit

Semester 3 ist zu mehr als der Hälfte um, ging mal wieder erstaunlich schnell. (Ehe ich mich versehe, bin ich Ärztin… Werde wohl selber überrascht sein…)
Biochemie ist eine ordentliche Schippe einfacher geworden dieses Semester, da bin ich ganz froh drum. Wenn ich mich da nach der Neuroklausur dran setze, krieg ich das bestimmt hin. Aber so richtig interessieren tut’s mich irgendwie nicht.

Physio ist bis jetzt machbar und das Beste: Wirklich interessant. Das sind die Sachen, die ich lernen will: Wie funktioniert das ganze eigentlich? Anatomie, schön und gut, aber das braucht man ja hinterher eh nur noch in Teilen. Aber wie die ganzen Systeme im Einzelnen funktionieren und im Ganzen zusammenhängen, DAS ist echt cool! 🙂 Außerdem macht das Praktikum nen heiden Spaß, allein schon, weil ich natürlich zu meinem Paradethema testiert wurde. Hab also ein von zwei Testaten hinter mir und das nächste ist nur ein sogenanntes Antestat. Also einfach nur: Was machen wir heute und vielleicht ein paar Grundlagen. *tschakka*

Der Psychokurs (stega, hol schonmal den Pokal) hat nach dem ersten coolen Kurstag wieder stark abgenommen. Ist ganz lustig, aber jedes Mal bloß nem Gespräch zuhören und dazu nichts Sinnvolles machen.. Tjanun. Das kann ich dann doch auch selber, habe schon oft genug mit Patienten geredet und Leute mit Patienten reden hören. Nichts mit was lernen also… Schön wär’s gewesen.

Neuroanatomie… Ja. Also. Interessant? Klar. Will ich das lernen? Ja auch. Aber das ist so viel. Und so kompliziert. Bis jetzt hab ich noch keinen wirklichen Durchblick, ich hoffe das kommt noch. Bis nach Weihnachten gönn ich mir Pause, dann geht’s los. Die Klausur ist nämlich nicht zu Semesterende, sondern bald im neuen Jahr schon.

So viel zum Studium. Weihnachtsvorbereitungen sind bei mir schon seit über ner Woche fertig und ich freu mich schon, meine Geschenke zu verteilen. Diesmal hab ich mir sogar richtig Gedanken gemacht und ich glaube, es werden sich alle besonders freuen. 🙂 Und nun, meine Lieben: Frohe Weihnachten, lasst euch nicht stressen und verbringt eine besinnliche Zeit mit euren Familien. Genießt es, auch wenn irgendwer immer nervt. Und bitte: Haltet die Finger still, ich will morgen nicht arbeiten, sondern nur in den Notaufnahmen die Geschenktüten für den Rettungsdienst abgreifen. Danke. 🙂